Artikel-Schlagworte: „Durchlauferhitzer“

Einsatzweise

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Die Begriffserklärung für einen Warmwasserspeicher ist in Deutschland nicht ganz abgrenzend festgelegt. Das abgeleitete Wort kommt aus dem englischen und heißt Boiler, in Deutschland werden für das Wort Boiler aber die vielen verschiedenen Begriffe genutzt, die manchmal so rein gar nicht mehr zu dem passen, was es im englischen heißt.
Unter dem englischen Warmwasserspeicher versteht man alle die Geräte, die das Wasser auch wirklich in sich erhitzen und dann auch noch speichern. Die deutsche Übersetzung zu Boiler ist aber vielmehr damit zu vergleichen, dass ein Dampfkessel gemeint ist. Und die Dampfkessel sind für viele verschiedene Arten der Warmwasserspeicherung zuständig. Auch ein Durchlauferhitzer kann deshalb im weitesten Sinne schon als ein Warmwasserspeicher bezeichnet werden, obwohl ein Durchlauferhitzer das Wasser nicht speichert, sondern nur erwärmt.
Zum Einsatz kommt der Warmwasserspeicher in den privat genutzten Wohnungen in kleiner Form, dass heißt die Speicherkapazität beträgt gerade einmal 5 Liter und dieses reicht aus, um einem kleinen Haushalt das Warmwasser für den Bad- und den Küchengebrauch zu erwärmen. Das Kleinstgerät hat seinen Platz immer in der Küche oder im Bad, damit der Weg nicht zu weit ist. In den letzten Jahren ist dieses Modell aber immer weiter vom Markt verdrängt worden, da es erstens nicht nur nicht schick aussieht und doch sehr viel Platz weg nimmt, sondern auch die Effiziente Arbeitsweise der großen Geräte immer weiter verbessert worden ist. Ein Warmwasserspeicher in großer Form findet sich dann in Ein- oder Mehrfamilienhäusern wieder. Hier wird auf Grund der Menge des zu erhitzenden Wassers immer auf große Typen zurückgegriffen, damit keiner leer ausgeht. Diese Typen befinden sich dann immer in direkter Nähe zum Heizkessel. Sie werden über die Heizung betrieben und laufen deshalb mit Gas oder Öl, oder sonstigen Brennstoffen.